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Alpaka Fotos

HuacayaAlpakas sind in Südamerika beheimatet und sind direkte Nachfahren der Vicunas. Sie gehören wie alle Kamele zur Gattung der Paarhufer [artiodactyla] in der Unterart Schwielensohler [tylopoda camelid]. Der wissenschaftliche Name wurde in 2002 durch die Royal Society in [vicuna paco] (ehemals llama paco) umbenannt, nachdem Dr. Jane Wheeler mittels der genetischen Microsatelliten-Untersuchung die direkte Abstammung vom Vicuna nachweisen konnte. Die Domestizifierung des Alpaka begann bereits vor mehr als 7.000 Jahren, mit dem Ziel, aus einem Double-Coat-Tier (Unterwolle und Deckhaar) ein Single-Coat-Tier (nur Unterwolle) zu züchten. Die Zuchtbestrebungen waren so fortschrittlich, dass aus dem Vicuna zwei neue Rassen klassifiziert werden konnten:

Huacaya (ca. 95% der Gesamtpopulation):
Hauptzuchtlinie der Faser produzierenden Länder Mittel- & Südamerikas und Hauptlieferant der marktüblichen Alpakafaser, welche sich seit Jahren einer ständig wachsenden Nachfrage erfreut. Die Huacayas haben ein einheitliches Vlies aus feiner Unterwolle mit äußerst geringem Anteil an sehr feinen Grannenhaaren. Charakterlich sind Huacayas ruhig und umgänglich.

 

SuriSuri (ca. 5% der Gesamtpopulation):
Der Rolls-Royce unter den Alpakas produziert ein einheitliches Haarkleid mit fast ausschließlich äußerst feinem Deckhaar mit hohem Eigenglanz, ähnlich Seide. Charakterlich sind Suris lebhaft und temperamentvoll. Die geringe Zahl an verfügbaren Suris wirkt sich zusätzlich Wert steigernd aus.

Da die gesamte Familie der Kamele grundsätzlich untereinander kreuzbar ist und fruchtbaren Nachwuchs zeugen kann, existieren viele Mischtypen. Leider sind diese Kreuzungen ein Rückschritt, denn die unterschiedlichen Fasereigenschaften werden wieder in einem Tier vereint. Einige dieser Kreuzungen entstanden zufällig, durch die Vergesellschaftung der unterschiedlichen Arten (Lama ./. Alpaka), andere sind bewusst in Kauf genommen worden (Huacaya ./. Suri), um die Zahl der Suris zu erhöhen. Leider werden auf diese Weise nicht reinerbige Tiere produziert. Nicht immer ist das den Tieren durch ihren Phänotyp (äußeres Erscheinungsbild) anzusehen. Andere sind deutlich von der Rasse typischen Erscheinung zu unterscheiden:

Chili:
Als Chilis bezeichnet man eine Kreuzung aus Suri und Huacaya. Auch wenn der Phänotyp sich nicht unterscheidet, so ist doch die Faser völlig unterschiedlich von beiden Rassen: eine Huacaya ähnliche Faser mit Suri-Locken und hohem Glanz. Diese Tiere sind zwar als Faserlieferanten einsetzbar, aber zu Zucht ungeeignet.

Huarizo (siehe links) :
Abschließend möchten wir noch die Kreuzung aus Llama und Alpaka erwähnen. Offiziell unter dem Namen Huarizo bekannt, entspricht diese "Unterart" nicht den züchterischen Anforderung. Der Kauf oder die Nachzucht von Huarizos sollte unbedingt vermieden werden, da viele Eigenschaften von Alpakas in diesem Gen-Mix verloren gehen.

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Wieviele Beine hat ein Alpaka?

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